Anna Freud Centre von Studioilse: Räume für psychische Gesundheit und Lernen, gestaltet für Sicherheit und Wohlbefinden
Studioilses Interieur für das Anna Freud Centre in London wurde um die unterschiedlichen Menschen herum entworfen, die einen Ort für Forschung, Ausbildung und Behandlung im Bereich der psychischen Gesundheit von Kindern nutzen. Das Büro datiert das Projekt auf 2019 und beschreibt seine Absicht, dem Kantor Centre eine warme, ruhige und beruhigende Wirkung zu geben. Sein Beitrag arbeitet im Maßstab von Möbeln, Oberflächen, Beleuchtung und Übergängen zwischen gemeinschaftlichen Räumen. [1]

Das Gebäudeprojekt wurde von Penoyre & Prasad entworfen. Projektmanager Ashfold dokumentiert ein 3.200 Quadratmeter großes Vorhaben, das einen viergeschossigen Neubau mit der Sanierung eines angrenzenden Gebäudes verbindet. Es führt das Anna Freud Centre mit der Pears Family School zusammen und umfasst Unterrichtsräume, Besprechungsräume, Arbeitsbereiche und eine Bibliothek. Diese unterschiedlichen Tätigkeiten schaffen ein anspruchsvolles Innenraumprogramm, in dem alltägliches Lernen und Arbeiten neben der Unterstützung für Kinder und Familien stattfinden. [2]
Vertraute Situationen in einem komplexen Raumprogramm
Helen Cathcarts Fotografien zeigen Gemeinschaftsräume mit Holztischen, unterschiedlichen Stühlen, Polsterbänken und großen weißen Papierleuchten. Ein Gemeinschaftstisch steht nahe Regalen und einer Wand mit gerahmten Bildern. Die Kombination bietet mehrere Blickpunkte aus der Nähe, während die Hängeleuchte die Möbel zu einer erkennbaren Gruppe zusammenfasst. Eine große Institution wird durch Situationen lesbar, deren Nutzung den Menschen bereits vertraut ist. [1]

Die Bibliothek führt einen anderen Maßstab ein. Hohe Bücherregale steigen neben einer Treppe auf, während Hängeleuchten die Raumhöhe markieren. Sitzmöbel und Arbeitsflächen bleiben nahe an Büchern und Tageslicht. Dieses Gleichgewicht ist für die Komposition wichtig: Das größere Volumen bietet Platz und Orientierung, während Möbel kleinere Orte darin schaffen. Der vertikale Raum wird somit über praktische Elemente auf der Ebene der nutzenden Person erfahren. [1]

Auch die Möbelauswahl war spezifisch. Another Country dokumentiert die Lieferung von Bench One und Coffee Table One aus Eiche sowie maßgefertigten Säulenfußtischen aus naturbelassener Esche, einem Schrank aus schwarz gebeizter Esche und Glas und einer weiß lackierten Eschenversion von Dining Table Four. Diese Beiträge führen den Ansatz des Studios durch Gegenstände mit klaren Funktionen und geradlinigen Formen fort und geben den Gemeinschaftsbereichen eine einheitliche materielle Grundlage. [3]
Farbe, Tageslicht und Orte zum Innehalten
Die Fotografien zeigen, wie Farbe einzelne Situationen unterscheidet. Ein rotes Sofa steht unter einer Papierleuchte neben einer hohen Pflanze. Anderswo gruppieren sich gelbe Stühle um kleine Tische an den Fenstern, während helle Holzsitzmöbel dem Rand eines weiteren Raums folgen. Die Variation verhindert Monotonie und macht unterschiedliche Möglichkeiten sichtbar: einen Gemeinschaftstisch, einen einzelnen Stuhl oder einen ruhigeren Sitzplatz am Rand. [1]


Im Küchenbereich halten helle Schränke, ein gefliester Spritzschutz und einfache Tische die praktische Tätigkeit des Zubereitens und Teilens von Essen sichtbar. Regale, weiche textile Ausstattung und Pflanzen erscheinen in der gesamten Raumfolge. Ihre Rolle ist zurückhaltend, wirkt aber in der Summe. Sie lassen die Räume für ihre Nutzung eingerichtet erscheinen, mit Aufmerksamkeit für die Dinge, die Besucher berühren, ansehen und neben denen sie sitzen, während sie Zeit im Gebäude verbringen. [1]

Das Anna Freud Centre zeigt, wie sich ein institutionelles Interieur durch viele Entscheidungen in einem alltäglichen Maßstab entwickeln lässt. Studioilses erklärte Ziele von Geborgenheit und Komfort nehmen in der Auswahl von Sitzmöbeln, alltäglichen Oberflächen, Beleuchtung und der Beziehung zum Tageslicht materielle Form an. Das Ergebnis gibt einem komplexen Raumprogramm ein schlüssiges häusliches Vokabular und bewahrt zugleich eigenständige Orte für Lernen, Zusammenkommen, Gespräch und Pause. [1]


























































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